
Kontemplationen
Frieden und Glück
Immer wieder laden wir in unseren Retreats ein, uns mit den tieferen Bedingungen von Frieden und Glück auseinanderzusetzen.
Wir teilen hier einige Kontemplationen, die uns dabei helfen und laden euch ein, diese in Stille und mit ein wenig Zeit zu kontemplieren und auf das eigene Leben zu beziehen.
Kontemplationen für Glück und Frieden
Möge ich mich nicht mit meinen Gedanken identifizieren und mir vergegenwärtigen: „Du bist nur ein Gedanke. Ich bin nicht dieser Gedanke.“
Möge ich mich nicht mit meinen Emotionen und Geisteszuständen identifizieren, mich nicht emotional fortreißen lassen und stattdessen emotionalen Überfällen zulächeln und zu meinem Atem zurückkehren.
Möge ich lernen, das Glück in den einfachen Dingen und in alltäglichen Begegnungen zu berühren.
Möge ich erkennen, dass ich Freude und Glück nur in der Gegenwart berühren und finden kann und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft.
Möge ich mir während des Tages immer wieder wohlwollend zulächeln.
Möge ich angestrebte geistige Qualitäten immer mehr verkörpern und erkennen: Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg. Es gibt keinen Weg zum Glück, Glück ist der Weg.
Möge ich immer wieder frisch und erfrischt auf mein Umfeld schauen und mich mit für den steten Wandel aller Phänomene und Lebewesen öffnen.
Möge ich sehen, dass manchmal Freude der Auslöser für ein Lächeln ist und manchmal umgekehrt, ein Lächeln der Auslöser für Freude.
Möge ich mich von falschen Glücksversprechen lösen. Einseitige Ideen, die ein „Nur wenn...“ beinhalten, können uns in die Irre führen und zum Hindernis für Glück und Frieden werden.
Glück und Frieden entstehen durch innere Freiheit. Und innere Freiheit entsteht durch das Loslassen von Erwartungen, Ärger, Ängsten oder auch belastenden Besitztümern
Möge ich erkennen, dass wahres Glück in innerem Frieden wurzelt und nicht in Aufregung oder Erregung.
Möge ich nicht versuchen jemand anders zu sein, mich nicht verstellen oder größer oder kleiner zu wirken als ich wirklich bin.
Möge ich nicht vor meinen Leiden oder Problemen davonlaufen. Leiden ist der Nährboden aus dem Einsicht und Glück geboren werden kann, wenn ich mich ihm mit gesammeltem Geist und offenem Herzen zuwende.
Möge ich nicht versuchen, einen glücklichen Augenblick festzuhalten. Glück und Frieden sind vergänglich, können aber immer wieder erneuert werden. Unser Geist ist etwas Veränderliches, das etwas Veränderliches wahrnimmt.
Möge ich Frieden und Glück nicht in Macht, Positionen, Ruhm, Reichtum oder Besitztümern suchen, sie sind nicht selten Hindernisse für unser Glück.
Möge ich im Bewusstsein leben, dass der zuverlässige Schlüssel zu Glück und Frieden in uns selbst liegt und nicht in den perfekten Bedingungen um uns herum, möge ich über die Möglichkeit nachdenken, dass es bereits mehr als genügend Bedingungen in meinem Leben zum Glücklichsein vorhanden sind.
Möge ich meinen Gleichmut im Auf und Ab des Lebens, im Kommen und Gehen, in angenehmen und unangenehmen Erfahrungen bewahren. Möge ich erkennen, dass ich Situationen, andere Personen oder das Leben nicht kontrollieren kann.
Möge ich akzeptieren, dass ich nicht alle Probleme und Konflikte lösen kann und nicht die Last der Welt auf meine Schultern laden.
Möge ich unterscheiden lernen zwischen dem vermeidbaren, selbstgeschaffenen Leiden und dem unvermeidbaren Leiden, das Teil universeller menschlicher Erfahrung ist.
Möge ich meinen Unvollkommenheiten und Widersprüchlichkeiten zulächeln können.
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