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Gehmeditation anbieten

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien

Seit wann findet die Gehmeditation statt?

Die erste Gehmeditation haben wir 2008 organisiert und sind mit achtsamen Schritten durch den Einkaufsrummel am Kurfürstendamm und Tauentzien in Berlin gegangen.


Wie praktiziere ich mit den Kontemplationen?

Kontemplationen sind Einladungen zur Selbstreflexion. Wir nehmen eine Kontemplation wie: "Mögen alle Wesen glücklich sein." Wir verbinden uns in mit diesem Herzenswunsch in der Stille und gehen mit ihr. "Alle Wesen" – Schritt. "Glücklich" – Schritt. Wir verbinden unsere Schritte mit unserem Atem. Wir verbinden uns tief mit diesen Worten und lassen uns von hnen berühren. Was bedeuten sie für mein Leben? Was geschieht, wenn ich allen Menschen mit Wohlwollen begegne? Wenn wir so gehen, werden wir am Ende unseres Ganges die Menschen mit veränderten Augen anschauen. Und die Menschen werden uns anders anschauen. Das ist die Praxis und die Wahrheit des Intersein. 


Wie kommt ihr zum Jahres-Thema?

Anfangs des Jahres setzen wir uns im Vorbereitungsteam zusammen und fragen uns: "Was braucht die Welt gerade?" Mehr Zusammenhalt? Mehr Frieden? Mehr Einfachheit? Es kristallisiert sich ein Schwerpunkt heraus. Diesen gießen wir dann in ein Griffiges Motto, das wir mit einigen NAW-Freundinnen und Freunden testen. Im Anschluss entwirft unser Designer Tom die Postkarten und wir formulieren Kontenplationen zum Thema.


Wieso geht ihr jedes Jahr am Samstag vor dem 1. Advent und nicht zu einer wärmeren Zeit?

Wir gehen traditionell immer am Samstag vor dem 1. Advent. Wir erinneren uns an den ursprünglichen Geist des Advent – eine Zeit der Besinnung, der Stille und der Sammlung auf das Wesentliche. In manchen Städten gehen wir mitten durch die Konsumimpulse und die Energie des Black Friday und bewahren unsere Freiheit: "Zum Glück fehlt mir nichts."  

Welche Materialien gibt es und wie erhalte ich diese?

Wir produzieren jedes Jahr eine Postkarte mit unserem Motto im DIN A5-Format, Beispiele finden sich auf dieser Seite. Auf der Rückseite finden sich weitere Infos zur Gehmeditation sowie einige Kontemplationen zum Thema. Diese Postkarten drucken wir in einer größeren Auflage in Deutsch und Englisch und sie können bei Christiane bestellt werden.


XXX Link zu Ressource "Materialien Gehmeditation" setzen


Wer organisiert die Gehmeditationen vor Ort?

Die Gehmeditationen vor Ort werden zum Großteil von engagierten MItgliedern der internationalen Plum-Village-Gemeinschaft von Thich Nhat Hanh, dem Order of Interbeing sowie Aktiven des Netzwerks Achtsame Wirtschaft organisiert. Initiativen vor Ort können von jedem ergriffen werden, der mit dem Geist und der Praxis der Gehmeditation vertraut ist und einen heilsamen Impuls in die Welt setzen möchte.


Was ist der Sinn der Gehmeditationen?

Der Sinn der Gehmeditation ist die Gehmeditation selbst. Wir gehen, um einfach nur zu gehen. Wir erkennen die Bedeutung und Wirkung jedes kleinen Schrittes. Indem wir lernen so zu gehen, verändern wir uns selbst und die Welt. Das ist der Geist der Praxis. Gleichzeitig kommen wir als Gemeinschaft und zu einem Thema zusammen, das uns berührt. Wir geben mit und für ein Thema. In Stille und ohne Geschrei. WIE wir gehen ist von Bedeutung, friedvoll, freudvoll, gesammelt, wohlwollend, verbunden – das ist die Botschaft. Das sind die Geisteszustände, die unsere Welt braucht und die es zu stärken gilt.  

Welche Formen kann die Gehmeditation annehmen?

Es gibt nicht eine Form der Gehmeditation. Manche Gruppen gehen über belebte Weihnachtsmärkte oder Einlaufszentren. Andere treffen sich in Parks oder am Ufer eines Flusses. In manchen Ländern sind öffentliche Gehmeditationen nicht erlaubt. Wir können nach einer Form suchen, die zu unserer Region, unserer Gruppe und auch unseren eigenen Kapazitäten passt. 


Manche von uns sind scheu und fühlen sich nicht wohl, wenn sie zu viel Aufmerksamkeit erhalten. Andere hingegen wollen bewusst Aufmerksamkeit erzeugen und lassen sich von einer Polizeieskorte über Hauptstraßen begleiten. Manche Gruppen integrieren die Gehmeditation in Praxistage zum gleichen Thema, andere leiten ihre Schritte zu lokalen Orten, die einen Bezug zum Thema haben. Wir sind frei, unsere eigene Form zu wählen. Wir laden allerdings dazu ein, sich ein wenig aus der eigenen Komfortzone zu bewegen und etwas zu wagen, uns ein wenig geistig zu dehnen und zu stretchen. 


Es hat sich bewährt, sich am Ende der Gehmeditation noch Zeit zum Austausch in kleineren Gruppen zu nehmen und gemeinsam tiefer in das gerade Erfahrene zu schauen. Und vielleicht ein paar Kekse, Tee oder andere Köstlichkeiten miteinander zu teilen.

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