
Contemplations
Relationship and Interness
Kontemplationen für Achtsamkeit in Beziehung
Möge ich mich daran erinnern, dass die Dinge sich immer im Wechselspiel und in gegenseitiger Abhängigkeit manifestieren.
Möge ich auf den Ton meiner Stimme achten und mir der mitschwingenden Emotionen bewusst sein.
Möge ich mein Gegenüber nicht als Mittel zum Zweck sehen.
Möge ich erkennen, dass der Ausgangspunkt aller Beziehungen, meine persönliche Beziehung zu mir selbst ist.
Möge ich mich in allen meinen Beziehungen erkennen, meine Beziehungsqualität als einen Spiegel meiner Selbst sehen.
Möge ich innehalten, wenn ich ein Gefühl der Trennung wahrnehme, zu mir selbst oder zu meinem Umfeld.
Möge ich mich immer wieder neu und frisch mit mir, meinem Atem und meinem Umfeld verbinden.
Möge ich im steten Kontakt mit der permanenten Veränderung meiner Selbst und meiner Umgebung bleiben.
Möge ich mir bewusst sein, was ich in die Welt aussende.
Möge ich meine Gedanken als Taten ansehen und die Verantwortung für diese übernehmen. Negative und positive Gedanken über mich selbst und andere sind nicht wirkungslos, sondern kraftvolle Gestalter von Beziehungen.
Möge ich die Vorzüge eines stillen, klaren und mitfühlenden Geistes erkennen. Dieser ist die Basis von innerem und äußerem Frieden und hat die Kraft, Beziehungen heilsam zu verändern.
Möge ich erkennen, wenn ich beginne zu klammern oder wegzustoßen.
Möge ich mich regelmäßig mit meinem Atem verbinden. Er hilft mir, im Kontakt mit meinem Körper und den verschiedenen geistigen Dimensionen meines Seins zu bleiben – Denken, Fühlen, Wahrnehmen, Bewusstsein.
Möge ich meine Wahrnehmung überprüfen, insbesondere dann, wenn ich zu harten Urteilen gelange. Möge ich regelmäßig fragen: „Bin ich mir sicher?“
Möge ich meine Impulsdistanz stärken und die verschiedenen Formen der Reaktivität beruhigen.
Möge ich anderen gegenüber ausdrücken, wenn ich in Ihnen Positives, Wertvolles oder Schönes sehe und die von mir erkannten positiven Samen gießen und nähren.
Möge ich mich mit der Stille anfreunden und Schweigezeiten einlegen, in denen ich sowohl innere als auch äußere Stille einlade.
Möge ich meinen Unvollkommenheiten und Widersprüchlichkeiten zulächeln können.
Zusammengestellt und gesammelt für das Netzwerk Achtsame Wirtschaft von Kai Romhardt
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