NAW-ONLINE-SEMINAR: Achtsames Arbeiten: Meine Arbeit und Ich – 1.Teil der NAW-Trilogie zu Grundlagen achtsamen Wirtschaftens
Datum: 24.04.2021
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Teil I der NAW-Trilogie zum Achtsamen Wirtschaften:

 

Achtsames Arbeiten oder: Meine Arbeit und Ich

Übungsfelder, Methoden und Erfahrungen aus dem Netzwerk Achtsame Wirtschaft

 

 

NAW-Achtsamkeitsseminar via Zoom

Samstag, 24. April 2021 von 9-17 Uhr

mit Dr. Kai Romhardt und Aktiven des NAW

Direkt zum vollständigen Veranstaltungsflyer (pdf)

 

Achtsame Arbeit

Arbeit ist ein zentrales Thema unseres Lebens. Viele von uns verbringen den Hauptanteil ihrer bewussten Zeit mit ihr. Arbeit kann krank machen - Stresskrankheiten und Burn Out sind zu Massenphänomenen geworden. Unsere Arbeit kann uns aber auch tief beglücken und vielen Menschen nutzen.

Die Achtsamkeitspraxis schenkt uns eine Reihe von Einsichten, mit denen wir unsere Arbeit positiv verändern können. Arbeitsprinzipien wie Impulsdistanz, Transition oder Singletasking stärken unsere Sammlung und innere Freiheit. Effektive Meditations-übungen für den Büroalltag helfen uns, auch in herausfordernden Situationen gelassen zu bleiben und nicht in negative Emotionen einzusteigen.

 Im Seminar gehen wir folgenden Fragen nach:

  • Was hat uns das letzte Jahr über meine Beziehung zur Arbeit gelehrt?
  • Was treibt mich in meiner Arbeit wirklich an? Was schenkt Freude, was bereitet Angst?
  • Welche Erwartungen habe ich an meine Arbeit, was verstehe ich unter Erfolg?
  • Welche Geisteszustände und Emotionen durchdringen meine Arbeit und wie nehme ich auf diese Einfluss?
  • Wie finde ich das rechte Maß zwischen Anspannung und Entspannung?
  • Wie können mir die Kontemplationen für achtsames Arbeiten dabei helfen, meine Gewohnheiten heilsam zu ändern?

Der Schlüssel zu einem gesunden Umgang mit Arbeit liegt in uns selbst verborgen. Verstehen wir unser tieferes Verhältnis zum Arbeiten, gewinnen wir neue Freiheitsgrade und können unseren Tätigkeiten eine neue – innere und äußere – Richtung geben.

Der Buddha lehrte, dass wir unseren Geist und unseren Körper als ein Haus betrachten sollten, das viele offene Türen und Fenster besitzt. Er empfahl sorgsam zu prüfen, wen und was wir in unser Haus hineinlassen. Er empfahl durch Meditation im Alltag, hohe Achtsamkeit zu kultivieren und damit unsere ungeschützten Sinnes- und Geistespforten mit einem Wächter zu versehen. Schützen wir uns nicht in dieser Weise, gehen wir Gefahr, dass wir unseren Körper und Geist ungewollt und häufig auch unbewusst von unheilsamen Einflüssen bestimmen lassen.

Die Kultivierung von Achtsamkeit kann unseren Umgang mit verschiedenen Nahrungs- und Inputformen an der Wurzel verändern. Hierzu braucht es Klarheit, Einsicht und Geduld, denn die Ursachen unheilsamer Konsumgewohnheiten sind häufig tief in unserem Körper und Geist verankert.

Übungsfelder achtsamen Arbeitens

Aus unserer langjährigen Erfahrung im Netzwerk haben wir eine Reihe von Kontemplationen und Übungsfeldern achtsamen Arbeitens identifiziert, die wir während des Seminars kennenlernen und vertiefen werden, sie sind hier als Kontemplationen formuliert:

In meiner Arbeit übe ich mich darin...

... einer Arbeit nachzugehen, die für mich Sinn ergibt und Positives in die Welt trägt.

... tief zuzuhören und mein Gegenüber zu verstehen.

... meine Grenzen zu erkennen und das rechte Maß zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit zu finden.

... meine Kollegen, Mitarbeiter, Vorgesetzten, Kunden oder Lieferanten nicht als Mittel zum Zweck meiner persönlichen Ziele zu sehen.

... achtsame Arbeitsprinzipien wie Impulsdistanz, bewusste Übergänge, regelmäßiges Innehalten, Extralosigkeit und Momente der Muße zu kultivieren.

Ich halte regelmäßig inne und übe:

... mich weniger mit anderen zu vergleichen und die Überlegenheits-, Gleichwertigkeits- und Minderwertigkeitskomplexe aufzugeben.

... mich auf das Miteinander zu konzentrieren statt mich in Konkurrenz, Feindbildern oder Wettbewerbsdenken zu verlieren.

... mich nicht unheilsamen Geisteszuständen wie Ärger, Neid oder Unzufriedenheit das Ruder zu überlassen.

... liebevolle Güte und Mitgefühl für mich selbst und andere zu entwickeln.

 

Zutaten des Tages

In einem entspannten Rhythmus aus On- und Offline-Zeiten, gemeinsamer und individueller Praxis, Selbstreflexion und Phasen des Austausches in verschiedenen (Klein-) Gruppen gehen wir durch den Tag und schauen gemeinsam in unsere Gewohnheitsenergien im Feld der Arbeit.  Dabei greifen wir auf bewährte Methoden der Achtsamkeitspraxis zurück und lernen Methoden (auch des virtuellen Miteinanders) kennen, die sich im NAW bewährt haben. Wir werden hierbei gemeinsam mit anderen und alleine praktizieren. On- und Offline-Phasen wechseln sich ab. Hierzu sollten wir uns einen möglichst ungestörten Ort in unserem Home-Office und woanders suchen und finden.

Folgende Zutaten hat unser Seminar:

* Einführender Vortrag

* Selbstreflexion

* Achtsamer Austausch (Gesamtgruppe/Kleingruppen/Zweieraustausch)

* Gemeinsame Essmeditation / "Lucky Lunch" (bitte im Vorfeld schon vorbereiten, so dass die Endzubereitung nicht länger als 10 Minuten braucht)

* Gehmeditation/Metta Walk

* Stille und geleitete Sitzmeditationen

 

Achtsames Zusammensein im virtuellen Rahmen

Dies ist das fünfte virtuelle Seminar, das wir im NAW durchführen und wir lernen stetig dazu, wie man die Praxis auch im digitalen Zusammensein stärken und aufrechterhalten kann.

Es ist hilfreich damit zu rechnen, dass einiges nicht gleich funktionieren wird, daher laden wir alle TeilnehmerInnen ein, sich mit Wohlwollen, Humor und Anfängergeist auf diese Tagesreise zu begeben.

Die Teilnahme ist nur für den gesamten Tag möglich.

Konditionen

Die Kosten für das Achtsamkeitsseminar setzen sich aus der Seminargebühr und dem Dana für den Seminarleiter zusammen.

Die Seminargebühr beträgt 60 Euro. Nach Bestätigung der Anmeldung wird diese verbindlich. Die Seminargebühr ist daraufhin auf folgendes Konto zu überweisen: Kai Romhardt, IBAN: DE55 4306 0967 4001 4124 00, BIC:  GENODEM1GLS, GLS-Bank, – Vermerk: Trilogie 1: Arbeit. Sie fällt nach bestätigter Anmeldung auch bei einer Abmeldung innerhalb der letzten zwei Wochen vor Seminarbeginn an.

Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Kai Romhardt durch „Dana“ zu unterstützen. Dana steht für Großzügigkeit, Freigiebigkeit und absichtsloses Geben und ist tief in der buddhistischen und asiatischen Tradition verankert. Es ermöglicht das Weitergeben der buddhistischen Lehre durch die Unterstützung von Lehrern und Lehrerinnen. Die Höhe des Dana liegt in der Eigeneinschätzung der Teilnehmer. Dana ist ein wichtiger Beitrag zum Lebenserwerb des Seminarleiters. Rechnungen werden auf Nachfrage gerne gestellt.

 

Durch großzügige Unterstützung kann das Dharma auch in Zukunft kraftvoll weitergegeben werden. Dana ist in dieser besonderen Zeit von besonderer Bedeutung für den Seminarleiter, da in den letzten zwölf Monaten eine Reihe von Retreats, Seminaren und anderen Präsenzveranstaltungen ausfallen mussten und es unklar ist, wann und in welchem Umfang Kai Romhardt seine gewohnte Reisetätigkeit wieder aufnehmen kann. 

Direkt zum vollständigen Veranstaltungsflyer (pdf)

Anmeldung

Bei Kai Romhardt unter romhardt (at) achtsame-wirtschaft.de

 

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